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www.agent-provocateur.ch - ein Projekt von Heller Enterprises
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18.05.2009
Bye Bye Plinio
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Plinio Bachmann war zwischen 2005 und 2008 als Projektveranwortlicher bei Heller Enterprises hauptsächlich zuständig für die Video-Plattform agent-provocateur.ch, die er bis zum Projektabschluss Ende 2008 sehr erfolgreich geleitet hat. Ausserdem war er verantwortlich für die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung All we need in Luxemburg und hat federführend an zahlreichen Konzepten wie zum Beispiel der Neuausrichtung des Seedamm Kulturzentrums mitgearbeitet.

Bereits im März hat Plinio Bachmann seine neue Arbeit als Dramaturg am Burgtheater in Wien aufgenommen, um dort mit Matthias Hartmann die erste Spielzeit vorzubereiten. Im September 2009 wird die Saison mit Goethes Faust 1+2 eröffnet.

Wir werden Plinios Kreativität und Stringenz – und seine spielerische Art – sehr vermissen und wünschen ihm nur das Beste für seine neue Arbeit.


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Leitbild
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Heller Enterprises initiiert, entwickelt und begleitet Kulturprojekte unterschiedlichster Art. Das 2003 durch Martin Heller gegründete Unternehmen übernimmt Aufträge in den Berei-chen Szenografie, Urbanismus, Design, Bildmedien, Kulturpolitik, Wissenschaftsrecherchen und zeichnet verantwortlich für die künstlerisch-inhaltliche Substanz bei Ausstellungen, Festivals und ähnlichen Formaten. Nach Möglichkeit wird transdisziplinär gearbeitet und an Schnittstellen zwischen Kultur, Wirtschaft und Politik.

Heller Enterprises versteht Kultur demnach als Ressource nicht nur für künstlerische, sondern auch für gesellschaftliche Entwicklungen. Dieses gesellschaftliche Potenzial soll gezielt und sinnstiftend genutzt werden, auf hohem Niveau und zugleich publikumsnah.

Heller Enterprises stützt sich auf ein internes und externes Netzwerk von Köpfen und Kompetenzen mit breit gefächertem Hintergrund. Auf dieser Grundlage ist das Unternehmen ein starker und verlässlicher Partner und garantiert für hohe Qualität.

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Leitbild: Heller Enterprises


< Gesa Schneider >
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Gesa Schneider
Vita | Bilder |
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*1973, Dr. phil I, Studium in Lausanne, Berlin und Zürich. 1998-2001 konzeptionelle Mitarbeit bei der Designzeitschrift abstract sowie bei der gleichnamigen TV-Sendung, Lausanne. 1999 Mitarbeit Filmfestival fantoche, Baden: Koordination der Sektion ‚Studienbeiträge’ der Schweizer Kunsthochschulen. 1999 bis 2005 Assistentin an der Universität Lausanne. 2002-2003 Lehraufträge an den Universitäten Zürich und Ann Arbor (Michigan). 2006 Promotion im Fachbereich Germanistik an der Universität Lausanne mit einer Arbeit über das Verhältnis von Kafka und Fotografie. 1999 - 2006 Kolumnistin der Zürcher Wochenzeitung p.s.; Kunst- und Filmkritiken. Seit 2006 Dozentin an der F+F Zürich - Schule für Kunst und Mediendesign.

Wissenschaftliche Mitarbeit,
Projekte: Drancy, agent-provocateur.ch, Seedamm Kulturzentrum,

 
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"Kultur ohne Geld geht nicht, Geld ohne Kultur noch viel weniger. Aber Kultur und Geld, das geht".
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Aus: "Die kulturelle Schweiz gibt es nicht". Interview: Stefan Gmünder. In: MQ Site - Wien - September/Oktober 2006. Seite 1
 
 
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"Kultur braucht Kritik, Experiment und temporäre Exzesse".
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"Kultur lebt nicht nur von Erstbesteigungen, sondern auch von kluger Reproduktion".

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Aus: Bremer Weltspiel - Stadt und Kultur, ein Modell. Transcript-Verlag, Bielefeld, Februar 2006, S. 235, 240 
 
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"Kulturelle Rasenpflege im eigenen Garten und etwas Werbung für die Schweiz im Ausland reichen nicht aus".
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Aus: "Kultur will gefördert und gefordert sein". Interview: René Lüchinger. In: Bilanz - Zürich - Januar 2006. Seite 100ff 
 
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"Das wäre ein Geschenk, das der nächsten Generation würdig wäre! Nicht das Eldorado der Alpen wollen wir dieser Generation überlassen, ebenso wenig den Buchhalterstaat der Mittelmässigkeit - unsere Nachkommen sollen ein unfertiges Erbe antreten, das sie zum Weiterbauen verführt."
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Aus: Routenplaner für eine neue Schweiz. In: Das Magazin. - Zürich, Juni 2005. - S. 14 - 17